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Geschichte

1904
In einer kleinen Scheune am Dommer van Poldersweg in Nimwegen beginnt Johan Verschuur mit der bescheidenen Herstellung von Kinderschuhen. 
 
1916
Mit Unterstützung seiner Familie erweitert Verschuur sein Unternehmen. 1916 zieht er in eine größere Werkstatt in der Gorisstraat um, ebenfalls in Nimwegen. Aber schon schnell erweist sich auch dieser Raum als zu klein. 

1918
Verschuur gründet mit Herrn H. Verhey ein Unternehmen. 
 
1920
Verschuur und Verhey kaufen das Gebäude der ehemaligen Verbandwattenfabrik in der Tooropstraat in Nimwegen und gründen eine gut ausgestattete Schuhfabrik unter dem Namen N.V. J. Verschuur & Co. Später wird dieser Name in Nimco (Nimweegse Combinatie) abgeändert. 

20er Jahre
Die Kinderschuhe von Nimco sind gut am Markt positioniert und können hervorragend gegen die Konkurrenz englischer Kinderschuhe bestehen, sowohl qualitativ als auch preislich. 
 
1924 und 1930
Die Nimco-Schuhfabrik wird zweimal drastisch umgebaut.


Die Schuhfabrik im Jahr 1930


1933
Die Schuhfabrik erhält ein Fließband. Nimco ist nun in der Lage, zwischen 250.000 und 300.000 Paar Schuhe jährlich herzustellen. 

1935
Nimco bringt außerdem Wanderschuhe für Mädchen, Trotteurs und Damenschuhe auf den Markt. 

1952
Die Fabrik wird um eine neue Halle erweitert. Die Produktion steigt auf 350.000 Paar jährlich an. 
 
1953
In Zusammenarbeit mit der Sint Maartenskliniek in Nimwegen entwirft Nimco speziell angepasste Kinderschuhe. 
 
1959
Johan Verschuur, der Mann, der Nimco groß gemacht hat, verstirbt. 
 
1964
Nimco kann der Lohnexplosion in den Niederlanden nicht standhalten und muss daher die Zahl der Arbeitnehmer auf 180 zurückschrauben. 

60er Jahre

Infolge des überhitzten Arbeitsmarktes und der immer größeren Konkurrenz aus dem Ausland schlittert Nimco tief in die roten Zahlen.


Die Nimco-Schuhfabrik in Nimwegen, Tooropstraat 26, im Jahr 1971


  Nimco-Schuhfabrik in der Tooropstraat in den 40er oder 50er Jahren.


 Montage-Abteilung der Nimco-Schuhfabrik


 Montage-Abteilung der Nimco-Schuhfabrik

1967
Die Familien Verhey-Kühn und Thiecke-Verschuur verkaufen ihre Anteile an Adriaan Krol, von Haus aus ein echter Schuhexperte. 
 
1968
Krol leitet groß angelegte Rekonstruktions- und Sanierungsmaßnahmen ein. 

1970
Das Kapitel Schuhproduktion in der Tooropstraat in Nimwegen schließt sich. Der Vorrat umfasst zu dem Zeitpunkt 338.000 Paar. Die Direktion beschließt, den Fabrikkomplex in ein Einkaufszentrum umzugestalten. 
 
1971   
In der ehemaligen Schuhfabrik wird das Einkaufszentrum 'Euro Center' eröffnet. Hier haben sich verschiedene Geschäfte angesiedelt, unter anderem auch ein Nimco-Schuhladen. 
 
1972
Jan Krol, Sohn von Adriaan, entwickelt Pläne, die bekannten Marken Nimco (Damenschuhe) und Nimcosan (Kinderschuhe), die über einen ansehnlichen Goodwill verfügen, neu auf den niederländischen Markt zu bringen. 
 
1973  
Nimco schiebt die Produktion von Kinderschuhen, Komfortschuhen für Damen, therapeutischen Schuhen und Spezialschuhen neu an. 

70er Jahre
Nach der Schließung der Nimco-Schuhfabrik im Jahr 1970 wird Nimco von zahlreichen Chirurgen und Reha-Ärzten bedrängt, die Lieferung von Spezialschuhen, die Nimco von jeher als eine der sehr wenigen Schuhfabriken in den Niederlanden hergestellt hatte, wieder aufzunehmen. 
 
70er Jahre
In enger Zusammenarbeit mit einer Reihe orthopädischer Schuhtechniker entwickelt Jan Krol ein neues Produkt: den Vorläufer des späteren semiorthopädischen Schuhwerks. Diese Schuhe erhalten große Namensbekanntheit, unter anderem aufgrund der Tatsache, dass sie von den Krankenkassen übernommen werden. 

1984
Die Gebrüder Jan, Max und Ruud Krol gründen ein neues Unternehmen: Nimco Schoenbedrijven B.V. Ihr Vater Adriaan zieht sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurück, bleibt dem Unternehmen jedoch als Berater erhalten. 

1989

Nimco übernimmt die Firma B.V. Zaanlandse Schoenhandel, ein altes Familienunternehmen mit elf Filialen in Nordholland. All diese Niederlassungen werden umgestaltet und gehen mit einem neuen Geschäftskonzept an den Start. 
 
1990
Nimco entwickelt Xsensible Inside®: eine einzigartige Stretchleder-Technologie, die in der Schuhbranche weltweit eine Revolution auslöst. 

1994
Unter dem Namen 'Nimco, house of shoes' betreibt Nimco 11 eigene Filialen und 6 Franchise-Läden, mit einer starken Spezialisierung auf Kinderschuhe. Die orthopädischen Schuhe werden unter dem Namen 'Nimco, house of orthopaedics‘ verkauft. 

1991

Jan Krol stellt die ersten Kontakte zur orthopädischen Firma Schein in Deutschland her, aus denen sich später eine wichtige Kooperation entwickeln sollte. 
 
1994

Nimco wird zu einer Holding: Verenigde Bedrijven Nimco. 
 
1995
Nach einschneidenden Renovierungsmaßnahmen wird Schloss De Wychert in Berg en Dal zur neuen Firmenzentrale der Verenigde Bedrijven Nimco. 
 
1999

Nimco eröffnet eine orthopädische Schuhfabrik in Portugal.   

1990-2000
Nimco verzeichnet ein internationales Wachstum. Die innovative Stärke des Unternehmens ist die Gewährleistung dafür, dass man auf das 21. Jahrhundert vorbereitet ist. 
 
2004
Auf die Xsensible Inside®-Stretchleder-Technologie wird ein internationales Patent erteilt. So wird es möglich, orthopädische und Komfortschuhe mit Teilen aus Stretchleder zu fertigen. 
 
2004
Nimco House of Shoes eröffnet in Roermond seine 24. Niederlassung in den Niederlanden. Die Läden bieten eine der größten Kinderkollektionen der Niederlande, mit ausschließlich bekannten Markenprodukten. 

2005
Nimco House of Shoes gewinnt den Visa Retail Design-Jahrespreis. Die Jury schreibt: "Nimco House of Shoes ist ein traumhaftes Geschäft und gehört unter anderem zu den schönsten Schuhketten unseres Landes. Das Geschäft wirkt verblüffend, blühend, farbenfroh und transparent und vermittelt den Eindruck eines Leckerladens." 

2005
Das neue Geschäftskonzept Nimco House of Shoes wird unter dem Namen House of Shoes weitergeführt. 

2006-2010
House of Shoes wächst auf 42 Filialen an, davon etwa 20 Franchise-Läden. 

2007
Nimco erwirbt die Lizenz für eine japanische Balance-Sohle und entwirft eine neue, innovative Schuhkollektion unter dem Namen Stretchwalker. 

2008
Die Wirtschaftskrise und der Aufmarsch der preisgünstigen Webshops setzen die Margen in der Schuhbranche stark unter Druck. Auch der Einzelhandelsbereich von Nimco, dem einzigen verbliebenen Vertreter der ehemals so prägenden Schuhindustrie von Nimwegen, hat unter diesen Entwicklungen stark zu leiden. 

2010
House of Shoes führt einen Webshop ein. 
 
2012
Die Familie Krol beantragt für die Ladenkette House of Shoes Konkurs. Ein Teil der Niederlassungen erhält einen neuen Eigentümer und startet noch einmal durch. Nimco konzentriert sich wieder vollständig auf ihr Kerngeschäft: die Herstellung von orthopädisch und Komfortschuhen. 

2014
Die Stretchwalker-Kollektion wächst und wird Bestandteil der Marke Xsensible. Die Schuhe mit dem einzigartigen Balance-Punkt in der Mitte der Sohle heißen zukünftig Xsensible Sretchwalker.

2015
Nimco eröffnet eine neue hochmoderne Fabrik in Portugal: Nimco Made 4 You. Hier kommen die neuesten Techniken wie 3D Printing zum Einsatz. 

2015
Von allen, in den Niederlanden auf Bestellung verkauften orthopädischen Schuhen stammt ein Drittel aus der Fertigung von Nimco. 

2016
Xsensible gewinnt den Gouden Schoen Award 2015, überreicht von ANWR-GARANT Nederland.